Die Idee

Es geht um den größten Kletterwettkampf Europas und um den umfassendsten Zusammenschluß von Hallenbetreibern, Klettersportlern und -aktivisten, den es je gab - kurz:  Die "Hardmoves BoulderLeague". Die "Hardmoves BoulderLeague" ist eine unabhängige Vereinigung Europas bester Boulder- und Kletterhallen. In 20 Hallen werden im Rahmen eines Qualifikationsmodus die besten 10 Boulderer und Boulderinnen gesucht, welche ihre Halle im Finale als Team vertreten.  Im Finale treffen 20 Teams aus zwanzig Hallen aufeinander und versuchen die  "Hardmoves Boulderleague" zu gewinnen.

Wie alles Begann

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Im Winter 2007/2008 fanden die Hardmoves zum ersten Mal im DAV Kletterzentrum Wupperwände statt. Kletterer und Boulderer wie Tobias Reichert, Thomas Schulte und Arndt Wilmanns hatten die Idee, eine neue Form von Bouldercompetition in Wuppertal zu etablieren.  Neu waren Boulderwettkämpfe und Events zu der Zeit schon lange nicht mehr. Mit den Soulmoves, Rock & Jump oder der Kölner Bouldernacht gab es schon einige gute und etablierte Competitions in der Region.

Die Idee der Hardmoves war dahingehend neu, dass die Teilnehmer mehr Zeit haben sollten, sich für ein Finale zu qualifizieren. Nicht an einem Tag, sondern über einen Zeitraum von sechs Wochen konnte man sich für das Finale qualifizieren. Man konnte im Rahmen der sechswöchigen Qualifikationszeit so oft in die Halle kommen wie man wollte und jeden Boulder so oft versuchen wie man wollte. Eingetragen in die Punktekarte wurden am Ende nur die geschafften Boulder.  Für jeden gekletterten Boulder gab es  einen Punkt und am Ende standen die besten 100 Jungs und Mädels im Finale.

Bereits im Winter 2007 / 2008 nahmen über 250 Leute an den Hardmoves teil.  In der Saison 2008 / 2009 waren es schon weit über 300 Teilnehmer.

Die Boulderleague entsteht

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Im Mai 2009 starb Thomas, bis dahin einer der kreativen Köpfe der Hardmoves und Chefschrauber in den Wupperwänden. In vielen Gesprächen mit Arndt, Tobi und Christian, aber auch anderen Hallenbetreibern und Freunden, wie z.B. Gregor Jäger aus der Kletterfabrik in Köln, hatte Thomas immer wieder die Idee einer Boulder- oder Kletterliga geäußert.

Im Sommer 2009 verbrachte Christian einige Wochen zum Klettern in Norwegen und bei einem langen Abend mit Götz Wiechmann (Vertical World Kassel) entstand die Idee, einen gemeinsamen Boulderevent zu organisieren.  Zurück in Wuppertal waren Tobi und Arndt nicht abgeneigt und uns allen war es wichtig, die Idee von Thomas weiter auszubauen.

Zusammen mit Florian Kops, aus dessen Kreativschmiede das Logo der Hardmoves kommt, wurde das Konzept zu Papier gebracht und über den großen Verteiler geschickt.  Die Rückmeldungen, die wir seitdem bekamen, haben uns überrascht und motiviert, weiter an der Vision zu arbeiten. Am Ende waren es nicht ein oder zwei Hallen, sondern 20 Hallen  aus ganz Europa.

Insbesondere geht unser Dank jetzt schon an die 20 Hallen, die unsere Vision möglich machen, an Florian Kops, Jonas Baumann und Udo Neumann für ihren Support.

Jetzt freuen wir uns auf die erste Saison der "Hardmoves Boulderleague".

Harte Moves. Nichts sonst!

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